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Den Möbelmarkt in Salzgitter überdenken

Veröffentlicht am 23.04.2019 um 16:20 Uhr

Die FDP im Regionalverband Großraum Braunschweig fordert, den Bau eines Möbelmarktzentrums auf der Schäferwiese in Salzgitter-Thiede zu überdenken.

Salzgitter ist planerisch mit Möbelmärkten unterversorgt und hat in diesem Segment ein Recht auf Entwicklung, das bestreitet die FDP nicht. Der Vorsitzende der FDP-Großraumfraktion, Ingo Schramm, stellt fest: „Sinnhaft wäre es, das Möbelhaus zwischen Bad und Lebenstedt zu platzieren, hier leben die Menschen.“

Der Markt soll auf insgesamt über 30.000 Quadratmetern neben dem Möbelsortiment auch sogenannte zentrenrelevante Produkte wie Bilder, Bettwäsche und Dekoartikel anbieten. „Da kann der kleine regionale Einzelhandel auf der Strecke bleiben“, sagt Schramm.

In Bayreuth wurde vor kurzem der gleiche Betreiber in seiner Verkaufsfläche beschränkt. „Die FDP will einen fairen Wettbewerb, in dem den Verbrauchern eine ausgewogene Vielzahl von Anbietern zur Verfügung steht. Der Vorlage zum Sonderstandort Salzgitter-Thiede im Regionalen Einzelhandelskonzept werden wir in dieser Form nicht zustimmen.“ Schramm bittet alle Beteiligten sich nochmals an einen Tisch zu setzen und Konzept und Standort zu überdenken.


Downloads/Links:
190419PMMo__bel_Salzgitter.pdf47 K

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